ERITREA IST EIN KLEINES UND SEHR JUNGES LAND IM OSTEN VON AFRIKA, GLEICH NEBEN ÄTHIOPIEN UND DEM SUDAN.
MAN SCHÄTZT, DASS ETWA 5 BIS 6 MILLIONEN MENSCHEN HIER LEBEN – HALB SO VIELE WIE IN BAYERN ALSO. DIE HÄLFTE DER BEVÖLKERUNG ERITREAS SIND KINDER UNTER 14 JAHREN. UM SIE UND UM GESCHICHTE UND GESCHICHTEN AUS ERITREA SOLL ES AUF DIESER SEITE GEHEN. HIERZU WERDE ICH IN UNREGELMÄSSIGEN ABSTÄNDEN IN DIESEM BLOG SCHREIBEN.
ABER AUCH FREUNDE VON MIR HABE ICH GEBETEN, MIR IHRE GESCHICHTEN ZU SCHICKEN: KRANKENSCHWESTERN UND PHYSIOTHERAPEUTINNEN, ÄRZTE, MUSIKER, JOURNALISTEN UND SPORTLER. MAL SEHEN, WAS PASSIERT! ALLE SIND MENSCHEN, DIE EINES VEREINT: DIE LIEBE ZU ERITREA, SEINEN MENSCHEN UND SEINER NATUR.
WER NACH ERITREA MÖCHTE, LANDET MIT DEM FLIEGER IN ASMARA, DENN ES GIBT NUR EINEN FLUGHAFEN UND NUR ZWEI PASSAGIERFLUGZEUGE. OFT STEHEN DIE ABER AM BODEN UND WARTEN GERADE DARAUF, REPARIERT ZU WERDEN.
ASMARA IST HAUPTSTADT UND MITTELPUNKT DES LANDES. DABEI IST ASMARA NUR ETWA SO GROSS WIE NÜRNBERG. SEIT 2017 DARF SICH DIE STADT ABER UNESCO WELTKULTURERBE NENNEN: „ASMARA: A MODERNIST CITY OF AFRICA“.
VIELE HALTEN SIE FÜR DIE SICHERSTE UND SCHÖNSTE STADT AFRIKAS. ASMARA IST ABER DEFINITIV EINES: SEHR FREUNDLICH! DAS TEMPO HIER IST ANGENEHM „ÜBERSCHAUBAR“, UND DIE MENSCHEN SIND STETS HILFSBEREIT. ALLES LÄSST SICH GUT ZU FUSS ERREICHEN. WENN MAN DAS ERSTE MAL DURCH ASMARA SCHLENDERT, DANN DENKT MAN, MAN SEI EIN BISSCHEN IN ITALIEN UND EIN BISSCHEN IN AFRIKA. ABER DAS IST KEIN ZUFALL. DIE ITALIENER WAREN LANGE ALS KOLONIALHERREN HIER UND HABEN DAS GESICHT DER STADT UND SEINE KULTUR GEPRÄGT.
ALSO SCHLENDERN WIR EIN BISSCHEN IN DER SONNE AUF ETWA 2300M HÖHE …
Der Mittelpunkt der Stadt ist wohl die katholische „Chiesa della Beata Vergine del Rosario“ (Kirche Unsere Lieben Frauen vom Rosenkranz) an der Harnet Avenue. Gleich daneben liegt das mächtige Cinema Impero. Die Italiener bauten es Ende der 30er Jahre im Art Deco Stil. Auch das Innere hat sich seither nicht verändert, und man kann beim Betreten eine kleine Zeitreise machen. Asmara ist auch eine Stadt des friedlichen Nebeneinanders von Christentum und Islam. Weil es oft nicht viel zu kaufen gibt, hat das Wiederverwerten von Dingen einen großen Stellenwert. Wahrscheinlich ist Eritrea sogar „Recyclingweltmeister“. Den „Metal market“ werden wir deshalb ein andermal in Ruhe besuchen! Alles, was man zum Leben braucht, findet man hier. Die Märkte von Asmara sind Umschlagplatz und Treffpunkt zugleich. Denn „Läden“ wie bei uns gibt es fast keine. Dafür gibt es zahllose Cafés. Die Wohnzimmer der Stadt sind der richtige Ort zum Treffen von Freunden, Musik hören oder Fussball schauen, Und dann wäre natürlich noch der wohl beste Kaffee der Welt. Wir bleiben ein bisschen sitzen und sammeln Energie … … denn beim nächsten Mal geht es 4×4 raus aufs Land!